GEDANKEN, DIE ICH TEILEN WILL


OPTIMISMUS ODER PESSIMISMUS - WAS TREIBT MICH EHER VORAN?

 

Dieses Foto hat ein sehr guter Bekannter von mir geschossen.

Es ist für mich ein Sinnbild dafür, dass es für jede Situation im Leben den einen Lichtstrahl gibt, der mich weiterbringt.

Ich beschreibe mich als einen von Grund auf positiven Menschen - und doch ertappe ich mich immer wieder dabei, Dinge schlechtzureden.

 

Wenn man mit offenen Ohren und wachen Augen durch die Welt geht, und sich mal ganz bewusst damit auseinandersetzt was man selbst oder sein Gegenüber in einem Satz alles an negativen Worten unterbringen kann, läuft einem die Gänsehaut über den Rücken.

 

Kurzer alltäglicher Dialog:

"Hallo, wie geht es dir?"

"Ja eh nicht so schlecht - die Grippe halt, und das Kreuz tut weh."

"Du Arme, dass du aber auch immer krank bist."

"Was sagst du zu diesem Wetter heute?"

"Dieses Wetter ist ja nicht zum Aushalten es gibt keinen (oder zu viel) Schnee, es ist saukalt (oder zu matschig, rutschig, nass) und der Nebel macht mich trübsinnig.

Rausgehen kann man auch nicht, weil ......"

 

Kennst du solche oder ähnliche Dialoge? Was glaubst du  wie die Stimmung dieser beiden ist? Positiv oder negativ?

Ich weiß schon, dass ist die österreichische Mentalität - es wird halt gesudert und geschimpft.......

Hast du dir schon mal überlegt, dass man seine Grundstimmung ganz leicht ins Positve verlagern kann, wenn man einfach diese Sätze anders formulieren würde?

 

Das selbe Gespräch mit anderen Worten:

"Hallo, wie geht es dir?"

"Danke, es geht mir gut, der Infekt ist abgeklungen und die Kreuzschmerzen habe ich im Griff."

"Schön, dass du das so positv siehst, da muss es ja besser werden."

"Was sagst du zu diesem Wetter heute?"

"Es gibt kein schlechtes oder gutes Wetter. Jedes Wetter ist passend.

Man muss sich halt nach den Gegebenheiten richten.

Mit der richtigen Kleidung kann man auch gut rausgehen......"

 

Ganz egal was man sagt, tut, denkt, meint - ALLES IM LEBEN HAT EINE ZWEITE SEITE.

Wenn du das erkannt hast, ist es ein Leichtes, dich von einem Pessimisten zu einem Optimisten zu verwandeln.

 

Nicht nur auf das Wetter bezogen ist eine positive Einstellung die bessere Ausgangslage.

Auch wenn du dein Vorhaben der Gewichtsregulierung voranbringen willst, solltest du positv, motiviert und zielorientiert an die Sache rangehen.

 

 


ZEIT HAT MAN NICHT, ZEIT NIMMT MAN SICH


 

Heute Morgen, ich habe noch Weihnachtsurlaub, bin ich flotten Schrittes bei klirrender Kälte durch unsere Stadt marschiert.

Ich hatte etliche Behördenwege zu erledigen, ich musste zum Postamt und auch die Einkäufe für die Woche waren zu erledigen.

 

Wie es so ist, wenn man zu Fuß unterwegs ist, und das bin ich immer, wenn es irgendwie möglich ist, trifft man natürlich auch auf bekannte Gesichter.

 

Bereits nach kurzem Smaltalk hörte ich durchwegs sinngemäß die Worte:

"Du, ich bin im Stress", "du, ich hab leider keine Zeit", "ich muss schleunigst weiter", "wenn ich nur ein bisschen mehr Zeit hätte" und so weiter und so fort.

 

Am Nachhauseweg gingen mir diese Gespräche noch mal durch den Kopf. Ist es nicht grauslich, wie sehr uns unser Alltag im Griff hat?

Kann es wirklich sein, dass wir uns von Arbeit, Freizeitaktivitäten und so weiter  so unter Druck setzen lassen?

 

Wo bleiben wir dabei? Wie sollen wir Zeit für uns finden? Wie soll es uns gelingen unsere Vorsätze umzusetzen?

 

Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich, soll und muss unser Motto heißen. Zeitmanagement, Organisation des Alltages, Prioritäten setzen usw. müssen wieder selbstverständlich werden. Oder wollt ihr wirklich Sklave eurer Zeit werden?

 

 


JETZT IST ER DA, DER NEUJAHRSTAG 


Silvester ist Geschichte. Alle guten Wünsche wurden überbracht.

Der Alltag hat uns wieder. Spätestens morgen am ersten Werktag des Jahres nimmt der alte Trott wieder seinen Lauf.

 

Dabei habe ich habe mir soo viel vorgenommen, was ich dieses Jahr besser machen werde.

Selbstverständlich werde ich heuer endgültig mal mein Gewichtsproblem angehen und meine Ernährung verbessern, und natürlich werde ich jetzt ganz, sicher täglich sechs große Gläser Wasser trinken.

Das mit der Bewegung ist so eine Sache, aber was sind schon dreißig Minuten pro Tag? Das sollte ja ein Klacks sein.

Ach ja und außerdem werde ich im Beruf ruhiger treten und meine Nerven sparen.

Ich werde den Kontakt zu meinen Freunden verbessern.

Und selbsverständlich werde ich ab sofort meine Zeit sinnvoll nutzen und nicht Stunden mit Internetspielen vergeuden.

 

Wenn ich das so lese ist es doch recht viel, was ich mir vorgenommen habe.

Ich befürchte fast, dass ich meine guten Vorsätze  wie in den letzten Jahren wieder streichen, reduzieren oder ganz vernachlässigen werde.

 

Gehts dir genau so? Bist du auch am Anfang des Jahres voller Enthusiasmus und willst nicht nur dein Leben, sondern auch gleich  die ganze Welt verändern? Wie lange dauert es bei dir, bis du diese Liste wieder total verworfen hast und gar nichts davon umgesetzt hast?

 

Ich kann dir einen guten Tipp geben. Such dir den Punkt heraus, der dir am Allerwichtigsten erscheint. Errichte dir eine Strategie und ziehe diesen einen Punkt konseqent durch. Nur so kannst du ihn dir im nächsten Jahr ganz von der Liste streichen.

 

Ich habe mein wichtigstes Vorhaben für 2018 bereits umgesetzt. Ich widme dieses Jahr all jenen, denen ich mit meinem Buch helfen kann, und wünsche allen, dass sie in ein schlankes, gesundes Jahr 2018 gehen werden.

 

Friss oder stirb, Seppl!